Die Röntgenpraxis im Spreecenter


  Hellersdorfer Straße 77 - 12619 Berlin - Telefon: 030-56 881 50 - Fax: 030-56 881 524

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Periradikuläre Therapie (PRT) - Wirbelsäule

Das Verfahren der PRT führen wir in der Computertomografieabteilung durch. Das ist ein bedeutender Teil der interdisziplinären Therapie der Wirbelsäulenerkrankungen.

 

Technik
Zur PRT wird eine Feinnadel an das Facettengelenk herangeführt. Dazu wird zunächst das betroffene Segment computertomografisch dargestellt. Zu den wichtigsten Indikationen der CT-gesteuerten PRT zählen Bandscheibenvorfälle und das Facettensyndrom. Wir führen in unserer Praxis die FGI an der Hals- und Lendenwirbelsäule durch.



 

Lage der Injektionskanüle

    Indikationen zur PRT
  • Bandscheibenprolaps

  • Schmerzen durch Narben nach einer Bandscheibenoperation

  • enger Spinalkanal

  • Rezessusstenosen

  • Stenosen der Foramina

  • Paresen oder sensible Ausfälle durch Nervenwurzelkompression

Der exakte Stichwinkel sowie die Punktionstiefe der Nadel werden im CT-Bild am Monitor ermittelt. Nach der Kontrolle der Nadellage wird ein Lokalanästhetikum injiziert. Nach jedem Einzelschritt wird ein CT-Kontrollbild angefertigt, um eine Verletzung der Nervenwurzel oder Fehlinjektion der Medikamente zu vermeiden.
Nach der Injektion wird die Verteilung der Medikamente im CT überprüft. Die Therapie kann in Abhängigkeit vom klinischen Verlauf wiederholt werden.

Bei starken Schmerzen kann die Behandlung auch wöchentlich erfolgen. Wenn die Symptome nachlassen, ist die Therapie beendet. Sagen Sie dann bitte weitere Termine ab.
Die Therapie wird ambulant durchgeführt. Sie können die Praxis nach Beendigung der Behandlung mit einer Begleitperson verlassen. Wegen der Nachwirkungen dürfen Sie nach der Therapie nicht selbst mit dem Auto fahren und erst frühestens nach 8 Stunden wieder aktiv am Straßenverkehr teilnehmen und an laufenden Maschinen arbeiten.
Die Behandlung dauert ca. 15 Minuten. Planen Sie 30 Minuten für die Nachbeobachtungszeit in unseren Räumen ein. Lassen Sie sich bitte von einem Angehörigen abholen!

Mögliche Komplikationen und Nebenwirkungen
Lebensbedrohliche Komplikationen (z. B. Herz-Kreislauf- bzw. Atemstillstand) und schwerwiegende Unverträglichkeit sind extrem selten. Eine Verletzung benachbarter Organe und Gefäße lässt sich nicht völlig ausschließen. Auch Blutergüsse sind selten, aber eine für einige Tage andauernde Zunahme der Schmerzen oder eine Entzündung können die Folge sein. Deshalb sollten Sie blutverdünnende Medikamente drei Tage vorher absetzen. Fragen Sie ggf. Ihren Hausarzt, ob das möglich ist.
Äußerst selten sind Nervenschäden mit bleibenden Lähmungen. Betäubungsmittel u. a. Medikamente, die wir im Rahmen der Blockade verwenden, können unerwünschte Wirkungen haben. Da diese vor allem bei bestimmten Vorerkrankungen oder Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, fragen wir in der Anamnese danach. Beantworten Sie bitte die Fragen sorgfältig. Der Arzt wird mit Ihnen über mögliche Probleme sprechen.
Bitte bringen Sie zur Untersuchung immer ein Handtuch und eventuell vorhandene Voraufnahmen und Befunde mit.

Es gibt auch die Möglichkeit, ein homöopatisches Medikament (Traumeel) zu injizieren. Es hat weniger Nebenwirkungen und hilft sehr gut. Da das von den Krankenkassen prinzipiell nicht erstattet wird, haben Sie die Möglichkeit, diese Therapie als individuelle Gesundheitsleistung zu erhalten. Nähere Informationen dazu finden Sie auf der entprechenden IGEL-Seite.

IGEL-PRT —>

Fragebogen - Anamnese —>